Allgemein
Pflege

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Das Bokken (Bô = Stock, Ken = Schwert),oder Bokuto (Boku = Holz, Tô = Schwert) hat seinen Ursprung im frühen vierzehnten Jahrhundert. Nachdem sich in Japan zunehmend Schwertkampfschulen (Ryû) bildeten, wuchs die Notwendigkeit, nach Trainingsmethoden ohne das scharfe Schwert zu suchen: Nur selten waren Schüler nach einem verlorenen Kampf in der Lage, an ihren Fehlern noch zu lernen ;-)

 

Doch schnell trat das Holzschwert (auch: Kidachi oder Kigatana genannt) aus dem Schatten des Metallschwertes heraus und entwickelte sich zu einer eigenständigen Waffe. Schwertkämpfer wie Myamoto Musashi vertrauten schließlich einem Bokken ihr Leben an.

 

 




Replik des berühmten Ruderblatt-Bokken des Myamoto Musashi


Traditionell werden Bokken noch heute aus den harten Hölzern der Roteiche, Weißeiche, Mispel oder Ebenholz gefertigt.

 

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Pflege

Es ist ratsam, Bokken vor dem ersten Gebrauch (für z.B. die Kata) sorgfältig einzuölen. Dazu sollte mit feinem Sandpapier die Oberflächenversiegelung entfernt werden (aber nur diese). Das Bokken dann mehrfach mit Öl einreiben. Wenn es sich gut vollgesogen hat,  nochmals mit sehr feinem Sandpapier abschmirgeln und fertig ist das Bokken für den Einsatz.

 

Um dauerhaft die Qualität des Bokken zu bewahren, sollte man es regelmäßig einölen und vor allem ab und zu auf schadhafte Stellen überprüfen. Auch sollte das Bokken nicht in zu feuchten oder zu trockenen Räumen aufbewahrt werden.

 

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